Was mir an den Männerrechtlern suspekt ist

Obwohl ich regelmäßig bei Arne Hoffmann reinschaue, gelegentlich durchaus mit Sympathie, will ich nicht dazu gehören.

Dass der gegenwärtige Feminismus (3. Welle) ein Selbstzweck von Kampfemanzen (geworden) ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Die Damen sind, da außer Befreiungskampf nichts gelernt, auf Sinnsuche nach Erreichen der letzten Ziele, und usurpieren die öffentliche Verwaltung. Er ist zum Staatsfeminismus mutiert, und er gehört – bei Licht besehen – bekämpft.

In dieser – noblen – Intention sehe ich die Maskulisten. In der Absicht mögen sie Recht haben. Auch sind ihre Forderungen gut begründet. Aber trotzdem kann jetzt kann ich dem Feminismus nicht mehr ins Gesicht sagen, geh sterben.

Denn jetzt kann jener zur Antwort geben: wieso, es mit dem Maskulismus als Gegengewicht ist die Balance doch hergestellt? (Dass er es nicht tut, liegt nicht an Dummheit, sondern an Ablehnung von Logik als patriarchalisches Konstrukt zum Niederhalten der Frauen.)

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